
Bereits nach einigen Tagen nach unserer Ankunft in Togo im September 2009 erfuhren wir, dass eine Familie in Atakpamé, deren Kinder an Albinismus erkrankt sind, unbedingt zu uns Kontakt aufnehmen möchten. Als wir in Atakpamé unser Hauptprojekt die Gehörlosenschule Vivenda besuchten, war klar, dass wir die die Familien mit den „weißhäutigen“ Kindern aufsuchen werden. Wir waren gespannt, was uns erwartet. Im Vorfeld sahen wir schon häufiger Albinos auf der Straße oder in Dörfern – darunter auch viele Kinder.
Seit unserer Togoreise im September 2009 ist die Beschäftigung mit Albinismus in Afrika ein neues Themenfeld in unserer Vereinsarbeit geworden. Wir setzen uns verstärkt mit den Mythen, die um Albinismus kreisen, mit den kulturellen Einstellungen gegenüber Albinoiden und mit ihren gesundheitlichen und sozialen Problemen auseinander. Es gibt bereits eine Fülle von Informationen, die jede/jeder nachlesen kann. Wir haben hier eine Kurzinfo zusammengestellt.
Wenn Sie spenden möchten, dann werden Ihre Spenden hierfür verwendet:
- Einkauf von Brillen
- Kauf von Sonnenschutzmittel und Sonnenhüten
- Übernahme der medizinischen Behandlungskosten (v.a. Augenärzte, Hautärzte, Impfungen)
- Unterstützung für Schulbesuche (z.B. Übernahme des Schulgeldes, Kauf von Schulmaterialien)
Wir möchten ein Hilfsprojekt für diese albinoiden Kinder in Atakpamé aufbauen – deshalb suchen wir speziell hierfür MitstreiterInnen. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich gerne an uns wenden und/oder sich bei unserer monatlichen Vereinssitzung informieren.
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In Atakpamé besuchen wir die Familie, die zu uns Kontakt aufgenommen hat. Unsere Ankunft ist schon bekannt und wir werden von mehreren Familien mit Albino-Kindern erwartet. Es ist um die Mittagszeit und sehr heiß. Die Sonne steht hoch und brennt unbarmherzig auf uns nieder. Wir treffen 4 Familien mit insgesamt 5 Albino-Kindern vor dem Haus einer Familie.
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Das kleine dunkelhäutige Mädchen ist ein Nachbarskind und wächst gemeinsam mit den Albino-Kindern auf. Dies ist nicht selbstverständlich. In Afrika werden die Albinos oftmals von der Bevölkerung gemieden und sozial geächtet. |
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Dies sind die Eltern, die mit uns Kontakt aufgenommen haben und uns um Hilfe und Unterstützung für ihre beiden Kinder bitten.
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Das erst einige Monate alte Kleinkind leidet unter dem starken Sonnenbrand. Oftmals wissen die Eltern nicht, wie sie mit ihren albinoiden Kindern umgehen sollen, da sie auch die Hintergründe, Auswirkungen und Behandlungsmethoden der Erkrankung nicht kennen. Es fehlt eigentlich an allem: Wissen, Bildung und an finanziellen Mitteln, auch um entsprechende Präventionsmaßnahmen einzuleiten. Die Haut der Albinokinder sollte mit Sonnenschutzcreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden – jedoch ist dies für viele Familien nicht möglich, da es entweder keine Sonnenmilch zu kaufen gibt oder diese extrem teuer ist.
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Das Mädchen wird von der Sonne geblendet und kneift ihre Augen vor der hohen Sonneneinstrahlung zusammen. Viele haben Augenprobleme und Sehstörungen.
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Der Junge leidet unter einem starken Hautausschlag und müßte dringend ärztlich behandelt werden.
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Roger Amiami – Vorstandsmitglied unseres Partnervereins CHE in Kpalimé – versteht sich gut mit dem kleinen Albino-Jungen.
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