Freiwilligendienst-Einsatzorte in Togo

Lomé: National Bibliothek

Der Leiter der togolesischen National-bibliothek zeigt das Archiv, in dem die alten deutschen Schriften und Bilder gelagert sind.

Ein Einsatz für Freiwillige ist in der Nationalbibliothek in Lomé möglich. In dieser Nationalbibliothek findet man alte Schriften, Bücher und Fotos über die deutsche Kolonialzeit – ein Stück längst vergessene Vergangenheit wird hier lebendig! Interessant ist dies für alle, die sich für die deutsch-afrikanische Kolonialgeschichte interessieren. Unsere Mentorin und Ansprechpartnerin in Lomé ist Frau Franceline B.

 

Kpalimé: Institut Nachtigal

Junge Grundschülerinnen in der Nachtigall-Schule warten gespannt auf ihren Unterricht.

Das Institut Nachtigall ist eine Schule, die auf einer Kooperation zwischen Deutschland und Togo beruht. Das Institut befindet sich mitten in Kpalimé. Freiwillige werden hier gerne aufgenommen und können am Unterricht mitwirken. Es wird deutsch und französisch gesprochen.

 

Kpalimé: Gesundheitszentrum La Renaissance

Die Mitarbeiterinnen des Gesundheits-zentrums

Das Gesundheitszentrum LA RENAISSANCE liegt in einem Stadtteil von Kpalimé. Kpalimé liegt im Südwesten des Landes, etwa 120 Kilometer von der Hauptstadt Lomé entfernt. zwischen dem Berg Kloto und dem Pic d’Agou, dem höchsten Plateau des Landes mit 986 m Höhe. Der Ort profitiert von einem Klima des äquatorialen Typs mit zwei Regen- und zwei Trockenzeiten.

Das Zentrum wurde im August 2006 eröffnet und bietet folgende Leistungen:
Allgemeinmedizin, Kindermedizin, eine kleine Chirurgie, Schwangeren-Vorsorge, Laboranalyse, eine Apotheke, Familienplanung.

Das Personal besteht aus einem Arzt, einem Assistent, drei Krankenschwestern, einer Laborantin, einem Apotheker und einer Empfangsdame.

Aufgaben:
Gesundheitsfürsorge und Aufklärungsarbeit bzgl. HIV / AIDS

Unterkunft
Der / die Freiwillige ist in dem Guest House des Zentrums oder in einem Familienhaus untergebracht.

Voraussetzungen:
Französischkenntnisse und Grundkenntnisse im medizinischen Bereich sind von Vorteil

 

Atakpamé: Gehörlosenschule Vivenda

Die Gehörlosenschule Vivenda in Aktapamé. Der Lehrer Daniel Daké verteilt an ein paar Schüler die mitgebrachten Süßigkeiten.

In der Gehörlosenschule Vivenda können Freiwillige – gemeinsam mit dem Lehrer Daniel Daké - den Unterricht gestalten. Rund 30 gehörlose Schüler und Schülerinnen unterschiedlichen Altes werden von ihrem Lehrer unterrichtet. Als Freiwilliger kann man die Gebärdensprache - eine interessante Mischung aus afrikanischen Wörtern und internationalen Standard erlernen. Besonders viel Spaß haben die Schüler und Schülerinnen bei der Umsetzung von kreativen Angeboten. Die Atmosphäre ist freundlich und offen; Freiwillige sind willkommene Gäste, die hier einen guten Einblick in einen Sonderzweig des afrikanische Schulwesens gewinnen können.

Siehe auch:

Projektbeschreibung
Bildergalerie
Erfahrungsbericht Martina 2008
Erfahrungsbericht Daniela 2009

 

Tchébébé: Einsatz von Freiwilligen am Gymnasium

Blick ins Klassenzimmer der Oberstufe am Gymnasium in Tchébébé

Tchébébé ist ein Dorf im mittleren Teil von Togo. Hier können Freiwillige am Gymnasium mitarbeiten. Herr Timathé, der 2008 in Schwäbisch Hall einen Internationalen Workshop für Deutschlehrer am Goethe-Institut in Schwäbisch Hall besuchte, ist dort Deutschlehrer. Rund 900 SchülerInnen werden am Gymnasium unterrichtet. In den einzelnen Klassen sind oftmals zwischen 80 bis 100 SchülerInnen, die dichtgedrängt auf den Schulbänken sitzen und unterrichtet werden.

Der Freundeskreis Afrika e.V. plant an dieser Schule ein Latrinenbauprojekt. Es wäre hervorragend, wenn sich Freiwillige finden würden, die dieses Projekt begleiten können. Aufklärungsunterricht über Hygiene, Krankheiten und Gesundheitsvorsorge können ebenfalls  geleistet werden. Freiwillige werden in einer Gastfamilie untergebracht.

Siehe auch: Projektbeschreibung